VORZEICHEN() – Funktion

Die Mathematik-Funktion VORZEICHEN()

Be­schrei­bung

Auf den ers­ten Blick scheint die­se Funk­tion über­flüs­sig zu sein, denn wo soll­te sie einge­set­zt wer­den? Zu­ge­ge­ben, die Erken­nung, ob eine Zahl pos­i­tiv, neg­a­tiv oder Null ist kann auch mit herkömm­lichen Mit­teln durchge­führt wer­den, aber die­se Funk­tion hat doch ih­ren Sinn. Sie gibt den Wert 1 zu­rück, wenn das über­ge­be­ne Argu­ment pos­i­tiv ist, 0 bei Null und -1 bei ein­er neg­a­tiv­en Zahl.

Syn­tax

=VOR­ZEI­CHEN(Zahl)

Ar­gu­ment(e)

Das ein­zi­ge Argu­ment (Zahl) ist na­tur­ge­mäß erforder­lich und muss eine Zahl sein oder in eine sol­che umge­wan­delt wer­den kön­nen. Kalen­darische Dat­en wer­den wie Zah­len behan­delt.

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Hin­weise

Durch Zahlen­for­matierung ist es mög­lich, auch neg­a­tive Zah­len ohne ein Minusze­ichen dar­zu­stel­len. Die­se wer­den je­doch als neg­a­tiv gew­ertet. Auch wenn Null­w­erte per For­matierung unter­drückt wer­den, erken­nt die­se Funk­tion das ein­deutig.

Beson­dere Vor­sicht ist ge­bo­ten, wenn Tex­te, wel­che zu Zah­len umge­wan­delt wer­den kön­nen, durch die­se Funk­tion inter­pretiert wer­den sol­len. So wird beispiel­sweise die For­mel =VOR­ZEI­CHEN("(22)") das Resul­tat -1 zu­rück ge­ben, weil Ex­cel die umschließen­den run­den Klam­mern als ein Minusze­ichen inter­pretiert, denn im anglo-amerikanis­chen Raum wird viel­fach statt des Mi­nus-Zei­chens die um­schlie­ßen­de run­de Klam­mer ver­wen­det. Das gilt auch, wenn eine Zel­le als Text for­matiert ist und beispiel­sweise (22) dar­in ste­ht.

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